Genau wie die Beerdigung muss auch die Verstreuung der Asche eine Zeremonie haben

Vor einigen Jahren noch als marginal angesehen, ist die Feuerbestattung heute die bevorzugte Option von mehr als von einem Drittel der Franzosen für ihre eigene Beerdigung. Trotz dieser Entwicklung hat sich das Zeremoniell rund um diese Bestattungsart nur langsam im kollektiven Bewusstsein etabliert. Die Zeremonie des Verstreuens der Asche bleibt dennoch sehr wichtig für die Familie und die Angehörigen der Verstorbenen.

Das Fehlen eines Ortes der Besinnung kann zu Problemen führen

Zur Erinnerung: Seit dem 19. Dezember 2008 ist es gesetzlich verboten, die Asche eines Verstorbenen zu teilen und in einer Privatwohnung aufzubewahren. Die Asche muss in einer Urne in einem Grab aufbewahrt, in einem Kolumbarium beigesetzt oder in einem Garten der Erinnerung verstreut werden. Im Gegensatz zu den ersten beiden Fällen bietet der Erinnerungsgarten keinen physischen Ort, an dem die Verstorbenen ihre letzte Ruhe finden können. individualisiert für die Besinnung der Angehörigen. Die Asche des Verstorbenen wird in einem bestimmten Bereich des Friedhofs verstreut, der jedoch für alle zugänglich ist.

Die Einrichtung eines Ortes der Besinnung für die Angehörigen dieser Verstorbenen sollte jedoch nicht vernachlässigt werden. Die Tatsache, dass sie keinen physisch definierten Ort haben, kann ihre Trauerarbeit nämlich stören. Um diesen kommunalen Raum zu personifizieren, können die Kommunalverwaltungen den Erinnerungsgarten mit Accessoires ausstattens dekorieren, z.B. " Gedenkbuch " oder auch von " Tabellen der Erinnerung "Die Namen der Verstorbenen sollen im kollektiven Gedächtnis verankert werden.

Zeremonien zur Verstreuung der Asche nicht vernachlässigen

Die Beerdigung, die in allen Religionen praktiziert wird, wird traditionell von einer religiösen Zeremonie gefolgt, bei der die Familie und die Angehörigen des Verstorbenen gedenken. Neben der Ehrung des Verstorbenen bietet dieser Moment der Besinnung den Angehörigen auch die Möglichkeit, sich zu versammeln und für ihn zu beten. Ihre Trauerarbeit kann dann beginnen.

Dieser spirituelle Schritt ist jedoch weit davon entfernt, systematisch zu sein, wenn die vom Verstorbenen oder seinen Angehörigen gewählte Lösung die Einäscherung ist. Die Bürgermeister als Friedhofsverwalter haben daher die Pflicht, die Familien daran zu erinnern, dass das Verstreuen der Asche das Gedenken nicht ausschließt und dennoch sehr wichtig ist. Es handelt sich um einen einmaligen und unumkehrbaren Akt, der wie andere Bestattungsformen erfordert, dass man sich Zeit zum Nachdenken nimmt. Wie verabschiedet man sich vom Verstorbenen? Wie soll man ihm die letzte Ehre erweisen? All dies sind Fragen, die man sich zu gegebener Zeit unbedingt stellen sollte. Für weitere Informationen oder eine persönliche Betreuung können Sie sich gerne an unser Team wenden.

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