Kolumbarium oder Kavumne: Welche soll man wählen?

Wenn sich ein Verstorbener für eine Einäscherung entscheidet, ist die Entscheidung, welche Art von Einrichtungen den Familien zur Verfügung gestellt werden sollen, von entscheidender Bedeutung. Ihre Aufgabe - sofern Sie dem Gemeinderat angehören - ist es, zu entscheiden, welche Grabdenkmäler auf den Friedhöfen errichtet werden sollen, um den gesetzlichen Bestimmungen und den Wünschen der Bürger bestmöglich zu entsprechen. Wie wäre es, wenn Sie zunächst zwischen einem Kolumbarium oder einer Cavurne wählen würden? Granimond zieht Bilanz.

Wie kann man den Platz auf dem Friedhof durch ein Kolumbarium optimieren?

Ein Kolumbarium ist ein Grabmal für die Aufbewahrung von Aschenurnen, in denen sich die Asche von Verstorbenen befindet. Es besteht aus einzelnen, gesicherten Feldern, von denen jedes eine oder mehrere Urnen aufnehmen kann. Die meisten Kolumbarien sind aus Granit gefertigt, einem edlen Material, dem der Zahn der Zeit kaum etwas anhaben kann.

Die Errichtung eines Kolumbariums auf einem Friedhofsgelände bietet zahlreiche Vorteile. Dieses Denkmal erfüllt nicht nur die immer zahlreicheren Erwartungen der Bürger, sondern ist auch eine ideale Antwort auf eine Sorge vieler Stadtverwaltungen: die Verwaltung der Friedhofsfläche.

Da das Kolumbarium halbhoch oder hoch gebaut wird, bietet es einen erheblichen Platzgewinn und erspart den Gemeindevertretern die Beantragung von Grundstückserweiterungen. Da die Stadtverwaltungen verpflichtet sind, für ausreichend Platz für ihre Verstorbenen zu sorgen, erleichtert die Einrichtung eines Kolumbariums somit erheblich die Verwaltung des Friedhofs.

Da diese Grabdenkmäler zudem modular aufgebaut sind und nach Maß gefertigt werden können, sind die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig und ermöglichen die Kombination unterschiedlicher Formen und Größen, die Ästhetik, Qualität und Langlebigkeit miteinander verbinden.

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Die Cavurne: ein Grabmal der Besinnung

Genau wie das Kolumbarium ist auch die Cavurne ist dazu bestimmt, die Asche eines Verstorbenen zu beherbergen. Diese kleine Einzelgrabanlage, die sich aus den Wörtern "caveau" und "urne" zusammensetzt, wird in der Erde errichtet. Es besteht aus einem Fach aus Stahlbeton, das eine oder mehrere Aschenurnen aufnehmen kann, einer Platte, um den Zugang zu verschließen und seine Wasserdichtigkeit zu gewährleisten, und ist mit einer gravierten Platte, meist aus Granit, bedeckt, die eine Blumengestaltung ermöglicht. Auch eine Gedenkstele kann dort aufgestellt werden.

Die Cavurne bietet eine geeignete Lösung für die heikle Frage der Aufbewahrung der Asche eines Verstorbenen. Denn seit dem Gesetz vom 19. Dezember 2008 über die Bestattungsgesetzgebungist es heute verboten, die Asche zu Hause aufzubewahren. Das kleine Aschengrab bietet eine Alternative, die von den Familien der Verstorbenen sehr geschätzt wird. Es ist ein privater Ort der Besinnung, im Gegensatz zum Kolumbarium, das ein Gemeinschaftsgrab ist und sich besonders gut in eine landschaftlich gestaltete Grabstätte einfügt.

Dennoch erfordert die Anlage eines solchen Grabgartens eine relativ große Grundstücksfläche. Während Kolumbarien zur optimalen Platzersparnis auf der Erdoberfläche in erhöhter Lage errichtet werden, benötigt man für die Anlage von Grabkammern eine größere Fläche, die vorzugsweise in einer geschützten Umgebung mit Bäumen liegen sollte.

Kolumbarium oder Kavumne: Was Sie beachten sollten 

Kolumbarium oder Kavumne... Die Wahl ist für die Gemeinden nicht immer einfach. Diese beiden Grabdenkmäler ergänzen sich sehr gut. Jedes stellt unbestreitbare Vorteile für die Gestaltung eines Bestattungsplatzes dar, der in perfekter Harmonie mit den Erwartungen der Familien der Verstorbenen steht. Je nach Größe des Grundstücks, über das Ihre Gemeinde verfügt, ist es durchaus denkbar, die Errichtung eines Kolumbariums und von Grabkammern zu planen.

 

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